Eine Rückfahrkamera im VW Passat B8 erleichtert das Einparken und Rangieren auf engem Raum. Auf dem Display sehen Sie den Bereich hinter dem Fahrzeug und erkennen niedrige Hindernisse, die vom Fahrersitz aus kaum sichtbar sind. Doch welche Kamera eignet sich für Ihr Fahrzeug und was benötigen Sie für den Einbau?
Wo lässt sich eine Rückfahrkamera am Passat B8 montieren?
Eine unauffällige Lösung ist eine Rückfahrkamera in der Kennzeichenbeleuchtung. Sie ersetzt die ursprüngliche Abdeckung und erhält die Beleuchtungsfunktion. Für den Passat B8 Variant bieten wir die VESTYS Rückfahrkamera für VW Passat und weitere Modelle an. Vergleichen Sie vor der Bestellung die Abmessungen und die Befestigung Ihrer Kennzeichenbeleuchtung mit den Produktangaben. Die Kompatibilität mit dem Variant lässt sich nicht automatisch auf die Limousine übertragen. Bei passender Ausführung ist kein Bohren in die Karosserie erforderlich.
Eine weitere Möglichkeit ist die schwenkbare Rückfahrkamera im VW-Logo. Beim Einlegen des Rückwärtsgangs öffnet sich das Emblem und gibt die Kamera frei. Anschließend schließt es sich wieder und schützt das Objektiv vor Verschmutzungen. Die Funktion zum Öffnen des Kofferraums bleibt erhalten. Wählen Sie die passende Ausführung anhand Ihres Fahrzeugs, des Baujahrs und der Form des vorhandenen VW-Emblems.

Wie wählen Sie die passende Rückfahrkamera aus?
Achten Sie bei der Auswahl einer Rückfahrkamera für Volkswagen vor allem auf folgende Punkte:
- Passform: Karosserievariante, Abmessungen und Befestigungsart müssen zum Fahrzeug passen.
- Videosignal: Kamera und Display müssen dasselbe Signalformat unterstützen.
- Ausstattung: Prüfen Sie Blickwinkel, Bildqualität bei wenig Licht, Wasserdichtigkeit und Hilfslinien.
Die oben genannte VESTYS Kamera für die Kennzeichenbeleuchtung bietet einen Blickwinkel von bis zu 170°, die Schutzart IP68, eine Glasoptik und die Wahl zwischen SD- und AHD-Ausführung. Ein 6 Meter langes Videokabel gehört zum Lieferumfang. Wählen Sie AHD nur dann, wenn Ihr Display dieses Videosignal ausdrücklich unterstützt.
Für den Anschluss an ein kompatibles Original-Infotainmentsystem benötigen Sie zusätzlich den Rückfahrkamera-Adapter für Volkswagen, Škoda und Seat. Bei dieser Anschlusslösung funktioniert die Kamera ausschließlich in der SD-Ausführung mit NTSC-Videosignal, nicht mit AHD. Prüfen Sie vor dem Kauf den genauen Typ und die Teilenummer Ihrer Infotainmenteinheit, da nicht alle Originalradios unterstützt werden. Nach dem Einbau muss die Rückfahrkamera über die Fahrzeugdiagnose im System freigeschaltet werden. Das Anschließen des Adapters allein reicht nicht aus.
Alternativ können Sie einen separaten Monitor für die Rückfahrkamera verwenden. Auch hier müssen das unterstützte Videosignal des Monitors und die Kameraausführung übereinstimmen.

Was benötigen Sie für den Einbau?
Bereiten Sie die Kamera, das Videokabel, die Stromversorgungskabel, einen geeigneten Monitor beziehungsweise Anschlussadapter sowie Kunststoffhebel zur Demontage der Verkleidung, Schraubendreher, ein Multimeter und Material zum Isolieren und Befestigen der Verbindungen vor.
Die folgende Anleitung beschreibt den grundsätzlichen Einbau einer Kamera in die Kennzeichenbeleuchtung. Für eine Kamera im VW-Logo gilt die eigene Anschlussanleitung einschließlich der Ansteuerung des Schwenkmechanismus.
Rückfahrkamera im VW Passat B8 einbauen: Schritt für Schritt
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Kamera einsetzen: Entfernen Sie die Innenverkleidung der Heckklappe und das betreffende Teil der Kennzeichenbeleuchtung. Setzen Sie die Kamera ein, prüfen Sie die Abdichtung und schließen Sie die Kennzeichenbeleuchtung entsprechend der Anleitung wieder an.
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Stromversorgung anschließen: Bei der grundlegenden Anschlussvariante wird die Kamera über das Rückfahrlicht mit Strom versorgt. Verbinden Sie die Plusleitung mit dessen Stromversorgung und die Minusleitung mit einem geeigneten Massepunkt. Identifizieren Sie die richtige Leitung durch Messen, nicht allein anhand der Kabelfarbe.
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Entstörfilter ergänzen: Ein Entstörfilter für die Rückfahrkamera hilft, Bildstörungen oder Signalausfälle nach dem Motorstart zu reduzieren. Er wird unmittelbar hinter der Kamera untergebracht und in die Stromversorgung zwischen Rückfahrlicht und Kamera eingeschleift, nicht in das Videokabel.
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Videokabel verlegen: Führen Sie das Kabel durch vorhandene Kabeldurchführungen und entlang der bestehenden Verkabelung zum Display beziehungsweise zur Infotainmenteinheit. Schützen Sie es vor Quetschungen, scharfen Kanten und beweglichen Teilen.
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Kamera freischalten und testen: Bei Verwendung des Original-Infotainmentsystems lassen Sie die Kamera über die Fahrzeugdiagnose aktivieren. Prüfen Sie vor dem Zusammenbau das Bild auch bei laufendem Motor, das Umschalten beim Einlegen des Rückwärtsgangs und die Funktion der Kennzeichenbeleuchtung.
Richten Sie den konkreten Anschluss immer nach der mitgelieferten Anleitung und der Ausstattung Ihres Fahrzeugs aus. Wenn Sie zusätzlich zur Unterstützung beim Parken auch Ihre Fahrten aufzeichnen möchten, ist eine Dashcam eine passende Ergänzung.